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Hessam

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unser Mitglied im JuPa

Herzlich Willkommen,

anbei findet ihr Informationen zu unserer Arbeit im Jugendparlament,
unsere Forderungen und Neuigkeiten. Solltet Ihr Wünsche oder
Fragen haben, dann schreibt uns!!

Hessam Naqschbandi
Mitglied des Jugendparlaments

 

Mehr Sozialpädagogen
Wir wollen bis spätestens 2015 an jeder weiterführenden Schule mindestens einen Sozialpädagogen/Sozialpädagogin anstellen. Wir reagieren auf die steigende Gewaltbereitschaft, auf die Selbstmordfälle von Jugendlichen in Wolfenbüttel und auf die Tatsache, dass inzwischen jedes 4. Kind psychisch gestört ist. Sozialpädagogen sind für uns eine gute Maßnahme, um diesem Trend entgegenzuwirken. Jugendliche lernen zudem mit ihrem Problem offensiv umzugehen. Bei den Meisten gibt es zum ersten Mal eine Bezugsperson, die ihnen zuhört. Zudem arbeiten Sozialpädagogen präventiv, d.h. sie sorgen dafür, dass Gewalt nicht zum Ausdruck kommt.
Wir wollen mit dieser Forderung auch Lehrerinnen und Lehrer entlasten. Einerseits schulisches Wissen zu vermitteln und auf der anderen Seite sich um die Belange der Schülerinnen und Schüler zu kümmern führt vielmehr zu Misserfolgen anstatt zu Erfolgen. Das zeigt sich unter anderem dadurch, dass die Berufsgruppe der Lehrerinnen und Lehrer zur Risikogruppe des Burnout -Syndroms gehört. 60 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer stehen kurz vor einem psychischen und physischen Kollaps. LehrerInnen sollen sich in Zukunft auf ihr eigentliches Aufgabenfeld konzentrieren können.

Kopfnoten gerechter gestalten
Wir müssen ehrlich sein. Als kommunales Gremium wird es sehr schwer werden Kopfnoten abzuschaffen. Deshalb wollen wir das Problem anders anpacken und Kompromisse anbieten. Wir wollen Schulleiter, Eltern sowie Lehrerverbände zu einem runden Tisch einladen. Dabei wollen wir vermitteln, dass es Unmut und Probleme bei Kopfnoten gibt und deshalb wollen wir uns zu gemeinsamen Verfahren und zu einem gemeinsamen Verständnis von Kopfnoten einigen. Auch wollen wir vor allem das Recht für Schülerinnen und Schüler schaffen, das vorsieht, dass Lehrerinnen und Lehrer begründen müssen warum sie die gegebene Note dem Schüler bzw. der Schülerin gegeben haben. Als Demokratinnen und Demokraten müssen wir den Dialog mit allen suchen. Wir wollen zusammenarbeiten, miteinander reden und gemeinsam handeln.

Mehr Multi-Kulti wagen
Wir leben in schwierigen Zeiten. Beispielsweise nehmen Vorurteile gegen Muslime zu. Zudem steigt die religiöse Intoleranz an. Fanatiker, Fundamentalisten und Extremisten propagieren und legen einen falschen Islam aus. Sie machen Propaganda für einen Islam, der Frauen unterdrückt, der Ungläubigen die Hände abhackt oder Homosexuelle steinigt, obwohl sich der Islam für Gleichheit und Toleranz zwischen den Religionen sowie für den Frieden stark macht.
Wir finden uns damit nicht ab. Wir setzen auf die Kooperation und den Dialog mit Partnern, die für Gleichheit, Toleranz und Frieden stehen. Die Türkei gehört zu denen. Beispielsweise war die Türkei einer der ersten Staaten, die das Wahlrecht für Frauen eingeführt haben oder den Ganzkörperschleier und die die Kopftuchbedeckung abgeschafft hat. Wir wollen mit türkischen Kommunen auf kulturelle Ebene kooperieren, denn wir sind davon überzeugt, dass der Dialog zwischen türkischen Kommunen und Wolfenbüttel zu mehr Toleranz führen kann und damit auch Wolfenbüttel kulturell bereichern kann.
Die Zusammenarbeit soll aber nicht nur auf kultureller Ebene erfolgen, sondern auch wirtschaftlich. Die Wirtschaft der Türkei wuchs in den letzten Jahren mit Raten von ca. 7 Prozent. Nur China hatte ein höheres Wachstum. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Türkei und Deutschland wurden in den letzten Jahren enger. Wir wollen zudem den Anreiz für kommunale Mittelständler schaffen, in die Türkei zu investieren. Eine wirtschaftliche Kooperation würde sich auch positiv auf den Export von Wolfenbüttler Unternehmen auswirken. Die Stadt würde auch mehr Geld einnehmen. Geld, welches man in Schulen, Kindergärten und in die Fachhochschule investieren kann.
 

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